Viele Eltern stellen sich jedes Jahr dieselbe Frage: Können wir die Kosten für Nachhilfe steuerlich absetzen? Gerade wenn die monatlichen Ausgaben für privaten Unterricht spürbar ins Gewicht fallen, lohnt es sich, die steuerlichen Möglichkeiten genau zu kennen.
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Gerade für Familien mit schulpflichtigen Kindern ist es wichtig zu verstehen, welche steuerlichen Regeln gelten und welche Ausgaben sie geltend machen können. In diesem Artikel erklären wir Schritt für Schritt, was Eltern und Schüler steuerlich wissen müssen, welche Möglichkeiten es gibt und wie man die Kosten richtig dokumentiert.
Inhaltsverzeichnis

Die Frage „Ist Nachhilfe steuerlich absetzbar?" wird häufig gestellt – und die Antwort ist nicht immer einfach. Grundsätzlich gilt: Nachhilfe ist keine klassische Werbungskosten-Position und lässt sich nicht pauschal absetzen. Es gibt jedoch bestimmte Konstellationen, in denen ein Abzug möglich ist.
Als haushaltsnahe Dienstleistung
Wenn eine Lehrkraft direkt im Haushalt der Familie unterrichtet, kann Nachhilfe unter bestimmten Voraussetzungen als haushaltsnahe Dienstleistung anerkannt werden. In diesem Fall:
Als außergewöhnliche Belastung
In bestimmten Ausnahmefällen – zum Beispiel bei nachgewiesenen schulischen Schwierigkeiten durch Krankheit oder Behinderung – können die Kosten als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Hier ist jedoch eine individuelle Prüfung durch das Finanzamt notwendig.
Das ist für viele Familien ein wichtiger Hinweis. Denn mit der richtigen Organisation und Dokumentation lassen sich die Kosten für Nachhilfe unter Umständen deutlich reduzieren.

Viele Eltern fragen sich: „Kann man Nachhilfe von der Steuer absetzen?". Die Antwort ist: Ja – unter bestimmten Bedingungen. Entscheidend sind vor allem zwei Faktoren: Wo findet der Unterricht statt, und wie wird er bezahlt? Folgende Voraussetzungen sind in der Regel notwendig:
Was in der Regel nicht absetzbar ist:
Das bedeutet: Wenn du für dein Kind eine Privatperson als Nachhilfelehrer buchst, die direkt zu euch nach Hause kommt, und du die Bezahlung per Überweisung abwickelst, hast du die besten Voraussetzungen für eine steuerliche Anerkennung.
Wenn Nachhilfe zu Hause stattfindet, können bestimmte Kosten steuerlich geltend gemacht werden. Hier sind die wichtigsten Posten, die Eltern kennen sollten.
Lohnkosten für die Lehrkraft
Der größte Posten sind in der Regel die Honorarkosten für den Nachhilfelehrer. Als haushaltsnahe Dienstleistung können:
Fahrtkosten der Lehrkraft
Wenn der Nachhilfelehrer zu euch nach Hause kommt und Fahrtkosten in Rechnung stellt, können diese ebenfalls in die steuerliche Berechnung einfließen – sofern sie auf der Rechnung ausgewiesen sind.
Dokumentation der Ausgaben
Damit das Finanzamt die Kosten anerkennt, brauchen Eltern:
Gerade bei regelmäßigem Unterricht über das gesamte Schuljahr können sich diese Kosten auf mehrere Tausend Euro summieren – und damit auch die steuerliche Ersparnis.

Die Frage „Ist Nachhilfe für Kinder steuerlich absetzbar?" beschäftigt viele Familien. Die Antwort hängt stark von der konkreten Situation ab. Grundsätzlich gilt:
Je jünger das Kind und je klarer der schulische Förderbedarf nachweisbar ist, desto eher kann eine Anerkennung als außergewöhnliche Belastung in Frage kommen Je strukturierter der Unterricht organisiert ist (Rechnung, Überweisung, fester Stundenplan), desto besser die Chancen auf steuerliche Anerkennung
Gerade in Fächern wie Mathematik, Englisch, Deutsch oder Physik nehmen Eltern regelmäßig Nachhilfe in Anspruch. Wenn diese Unterstützung langfristig geplant ist, lohnt es sich besonders, von Anfang an auf die richtige Dokumentation zu achten.
Wenn du als Elternteil Nachhilfe für dein Kind buchst, solltest du folgendes beachten:
Die gute Nachricht: Die steuerliche Organisation ist in vielen Fällen unkomplizierter als gedacht. Viele Eltern buchen Nachhilfe über:
Besonders praktisch: Wenn du über eine Plattform buchst, erhältst du in der Regel automatisch eine Rechnung – was die steuerliche Geltendmachung deutlich erleichtert.
Viele Eltern fragen sich: Wie hoch sind die typischen Kosten für Nachhilfe, und wie viel davon kann man wirklich von der Steuer absetzen? Typische Stundenpreise in Deutschland liegen häufig zwischen:
Wenn ein Kind zum Beispiel zweimal pro Woche Nachhilfe bekommt, können im Jahr schnell 1.500 € bis 3.000 € zusammenkommen. Davon können Eltern unter den richtigen Voraussetzungen bis zu 20 % steuerlich anrechnen lassen – also bis zu 600 € direkt von der Steuerlast abziehen.
Eine der größten Herausforderungen für Eltern ist oft nicht die Entscheidung für Nachhilfe, sondern:
Den richtigen Lehrer finden.
Viele Eltern versuchen zunächst:
Doch diese Methoden sind oft unzuverlässig und bieten keine Möglichkeit zur strukturierten Abrechnung. Deshalb entscheiden sich viele Eltern dafür, über Nachhilfeplattformen zu suchen. Dort kann man gezielt nach Lehrern filtern – nach Fach, Klassenstufe und Preis. Wenn du über eine Plattform buchst, kannst du:
Gerade für Eltern, die die Ausgaben steuerlich geltend machen möchten, bietet eine Plattformbuchung einen klaren Vorteil: strukturierte Rechnungen und nachvollziehbare Zahlungsverläufe.

Warum immer mehr Familien auf private Nachhilfe setzen
Die Nachfrage nach privatem Unterricht wächst seit Jahren kontinuierlich. Die Gründe dafür sind vielfältig:
Viele Schüler profitieren enorm von persönlicher Unterstützung außerhalb der Schule. Für Eltern bedeutet das gleichzeitig eine Investition – die sich mit der richtigen steuerlichen Planung zumindest teilweise zurückgewinnen lässt. Besonders attraktiv ist dabei:
Damit du Nachhilfe von der Steuer absetzen kannst, ist eine gute Organisation wichtig. Hier sind einige praktische Tipps für Eltern:
Rechnungen aufbewahren
Bitte deinen Nachhilfelehrer immer um eine ordentliche Rechnung mit:
Nur per Überweisung zahlen
Barzahlungen werden vom Finanzamt nicht anerkannt. Zahle deshalb immer:
Steuererklärung rechtzeitig machen
Trage die Kosten in deiner jährlichen Steuererklärung unter „haushaltsnahe Dienstleistungen" ein. Viele Eltern nutzen dafür:
Ein großer Trend der letzten Jahre ist Online-Nachhilfe. Immer mehr Schüler lernen über Video-Plattformen – flexibel, ortsunabhängig und oft günstiger als Präsenzunterricht. Steuerlich ist hier jedoch Vorsicht geboten:
Dennoch lohnt sich Online-Nachhilfe für viele Familien aus anderen Gründen:
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Der erste Schritt: Die richtige Nachhilfe für dein Kind finden
Viele Eltern zögern lange, bevor sie Nachhilfe buchen. Dabei ist der Einstieg oft einfacher als gedacht. Wenn dein Kind Unterstützung in einem bestimmten Fach braucht – zum Beispiel in:
– dann lohnt es sich, frühzeitig einen qualifizierten Privatlehrer zu suchen. Gerade Plattformen für Nachhilfe machen es einfach, schnell passende Lehrkräfte in deiner Nähe oder online zu finden. Dort können Eltern gezielt nach Fach, Klassenstufe und Budget filtern – und buchen mit der Gewissheit, eine klare Abrechnung zu erhalten.
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Die wichtigste Erkenntnis lautet: Ja – unter den richtigen Voraussetzungen können Eltern Nachhilfe von der Steuer absetzen.
Entscheidend sind dabei vor allem: Der Unterricht findet im eigenen Haushalt statt Die Zahlung erfolgt per Überweisung Es liegt eine ordentliche Rechnung vor Die Ausgaben werden korrekt in der Steuererklärung angegeben
Mit einer guten Organisation lässt sich ein Teil der Kosten für Nachhilfe steuerlich zurückgewinnen. Gleichzeitig wächst das Angebot an qualifizierten Privatlehrern jedes Jahr weiter. Für viele Familien ist Nachhilfe deshalb nicht nur eine Investition in die schulische Zukunft des Kindes, sondern auch eine, die sich mit der richtigen Planung zumindest teilweise steuerlich auszahlt.
Wenn du darüber nachdenkst, Nachhilfe für dein Kind zu buchen, lohnt es sich, frühzeitig zu starten – und von Anfang an auf eine saubere Dokumentation zu achten.