Ist Nachhilfe steuerlich absetzbar? Was Lehrer wissen müssen

Nachhilfeunterricht.de
Claudia Urrea

Viele Eltern stellen sich jedes Jahr dieselbe Frage: Können wir die Kosten für Nachhilfe steuerlich absetzen? Gerade wenn die monatlichen Ausgaben für privaten Unterricht spürbar ins Gewicht fallen, lohnt es sich, die steuerlichen Möglichkeiten genau zu kennen.

  • Ist Nachhilfe steuerlich absetzbar?
  • Kann man Nachhilfe von der Steuer absetzen – und wenn ja, unter welchen Bedingungen?
  • Und was müssen Eltern beim Finanzamt angeben?

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Gerade für Familien mit schulpflichtigen Kindern ist es wichtig zu verstehen, welche steuerlichen Regeln gelten und welche Ausgaben sie geltend machen können. In diesem Artikel erklären wir Schritt für Schritt, was Eltern und Schüler steuerlich wissen müssen, welche Möglichkeiten es gibt und wie man die Kosten richtig dokumentiert.

Key Takeaways

  • Nachhilfe steuerlich absetzbar: In bestimmten Situationen können Eltern die Kosten für Nachhilfe steuerlich geltend machen – zum Beispiel als haushaltsnahe Dienstleistung oder als außergewöhnliche Belastung.
  • Nachhilfe von der Steuer absetzen: Entscheidend ist, wie der Unterricht organisiert ist, wo er stattfindet und ob ein Nachweis über die Kosten vorliegt.
  • Dokumentation ist entscheidend: Um Nachhilfe von der Steuer absetzen zu können, sollten Eltern Rechnungen und Zahlungsnachweise sorgfältig aufbewahren.
  • Nachhilfe Kinder steuerlich absetzbar: Wer Nachhilfe direkt zu Hause bucht, hat unter Umständen bessere Möglichkeiten zur steuerlichen Absetzung als bei Gruppenunterricht außer Haus.
  • Die richtige Plattform nutzen: Über Nachhilfeplattformen lassen sich qualifizierte Privatlehrer finden – mit Profil, Bewertungen und klaren Preisen für eine einfache Abrechnung.

Ist Nachhilfe steuerlich absetzbar?

Die Frage „Ist Nachhilfe steuerlich absetzbar?" wird häufig gestellt – und die Antwort ist nicht immer einfach. Grundsätzlich gilt: Nachhilfe ist keine klassische Werbungskosten-Position und lässt sich nicht pauschal absetzen. Es gibt jedoch bestimmte Konstellationen, in denen ein Abzug möglich ist.

Als haushaltsnahe Dienstleistung

Wenn eine Lehrkraft direkt im Haushalt der Familie unterrichtet, kann Nachhilfe unter bestimmten Voraussetzungen als haushaltsnahe Dienstleistung anerkannt werden. In diesem Fall:

  • Können bis zu 20 % der Lohnkosten (maximal 4.000 € pro Jahr) steuerlich angerechnet werden
  • Muss die Zahlung per Überweisung erfolgen – Barzahlung wird vom Finanzamt nicht akzeptiert
  • Muss eine Rechnung vorliegen

Als außergewöhnliche Belastung

In bestimmten Ausnahmefällen – zum Beispiel bei nachgewiesenen schulischen Schwierigkeiten durch Krankheit oder Behinderung – können die Kosten als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Hier ist jedoch eine individuelle Prüfung durch das Finanzamt notwendig.

Das ist für viele Familien ein wichtiger Hinweis. Denn mit der richtigen Organisation und Dokumentation lassen sich die Kosten für Nachhilfe unter Umständen deutlich reduzieren.

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Kann man Nachhilfe von der Steuer absetzen?

Viele Eltern fragen sich: „Kann man Nachhilfe von der Steuer absetzen?". Die Antwort ist: Ja – unter bestimmten Bedingungen. Entscheidend sind vor allem zwei Faktoren: Wo findet der Unterricht statt, und wie wird er bezahlt? Folgende Voraussetzungen sind in der Regel notwendig:

  • Der Unterricht findet im Haushalt der Familie statt
  • Die Lehrkraft stellt eine ordentliche Rechnung aus
  • Die Zahlung erfolgt unbar (Überweisung oder Lastschrift)
  • Die Ausgaben werden in der Steuererklärung unter haushaltsnahe Dienstleistungen angegeben

Was in der Regel nicht absetzbar ist:

  • Nachhilfe in einem externen Institut oder Lernstudio
  • Gruppenunterricht außerhalb des eigenen Haushalts
  • Barzahlungen ohne Nachweis

Das bedeutet: Wenn du für dein Kind eine Privatperson als Nachhilfelehrer buchst, die direkt zu euch nach Hause kommt, und du die Bezahlung per Überweisung abwickelst, hast du die besten Voraussetzungen für eine steuerliche Anerkennung.

Nachhilfe von der Steuer absetzen: Welche Kosten sind möglich?

Wenn Nachhilfe zu Hause stattfindet, können bestimmte Kosten steuerlich geltend gemacht werden. Hier sind die wichtigsten Posten, die Eltern kennen sollten.

Lohnkosten für die Lehrkraft

Der größte Posten sind in der Regel die Honorarkosten für den Nachhilfelehrer. Als haushaltsnahe Dienstleistung können:

  • 20 % der Aufwendungen direkt von der Steuerschuld abgezogen werden
  • Maximal 4.000 € pro Jahr angerechnet werden
  • Nur Lohn- und Fahrtkosten der Lehrkraft berücksichtigt werden – keine Materialkosten

Fahrtkosten der Lehrkraft

Wenn der Nachhilfelehrer zu euch nach Hause kommt und Fahrtkosten in Rechnung stellt, können diese ebenfalls in die steuerliche Berechnung einfließen – sofern sie auf der Rechnung ausgewiesen sind.

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Dokumentation der Ausgaben

Damit das Finanzamt die Kosten anerkennt, brauchen Eltern:

  • Eine detaillierte Rechnung des Lehrers
  • Einen Kontoauszug als Zahlungsnachweis
  • Ggf. einen Vertrag oder eine schriftliche Vereinbarung

Gerade bei regelmäßigem Unterricht über das gesamte Schuljahr können sich diese Kosten auf mehrere Tausend Euro summieren – und damit auch die steuerliche Ersparnis.

Nachhilfe für Kinder steuerlich absetzbar – worauf Eltern achten sollten

Die Frage „Ist Nachhilfe für Kinder steuerlich absetzbar?" beschäftigt viele Familien. Die Antwort hängt stark von der konkreten Situation ab. Grundsätzlich gilt:

Je jünger das Kind und je klarer der schulische Förderbedarf nachweisbar ist, desto eher kann eine Anerkennung als außergewöhnliche Belastung in Frage kommen Je strukturierter der Unterricht organisiert ist (Rechnung, Überweisung, fester Stundenplan), desto besser die Chancen auf steuerliche Anerkennung

Gerade in Fächern wie Mathematik, Englisch, Deutsch oder Physik nehmen Eltern regelmäßig Nachhilfe in Anspruch. Wenn diese Unterstützung langfristig geplant ist, lohnt es sich besonders, von Anfang an auf die richtige Dokumentation zu achten.

Nachhilfe buchen als Elternteil: Was muss man steuerlich beachten?

Wenn du als Elternteil Nachhilfe für dein Kind buchst, solltest du folgendes beachten:

  • Du musst die Ausgaben in deiner Steuererklärung unter „haushaltsnahe Dienstleistungen" eintragen
  • Du brauchst Belege für alle Zahlungen
  • Barzahlungen werden vom Finanzamt grundsätzlich nicht anerkannt

Die gute Nachricht: Die steuerliche Organisation ist in vielen Fällen unkomplizierter als gedacht. Viele Eltern buchen Nachhilfe über:

  • private Nachhilfelehrer mit Rechnung
  • Nachhilfeplattformen, die Abrechnungen bereitstellen

Besonders praktisch: Wenn du über eine Plattform buchst, erhältst du in der Regel automatisch eine Rechnung – was die steuerliche Geltendmachung deutlich erleichtert.

Wie viel kostet Nachhilfe – und was kann man davon absetzen?

Viele Eltern fragen sich: Wie hoch sind die typischen Kosten für Nachhilfe, und wie viel davon kann man wirklich von der Steuer absetzen? Typische Stundenpreise in Deutschland liegen häufig zwischen:

  • 15 € und 25 € für allgemeine Schulfächer
  • 25 € bis 50 € für spezialisierte Fächer oder Abiturvorbereitung

Wenn ein Kind zum Beispiel zweimal pro Woche Nachhilfe bekommt, können im Jahr schnell 1.500 € bis 3.000 € zusammenkommen. Davon können Eltern unter den richtigen Voraussetzungen bis zu 20 % steuerlich anrechnen lassen – also bis zu 600 € direkt von der Steuerlast abziehen.

Den richtigen Nachhilfelehrer finden: Warum Plattformen für Eltern hilfreich sind

Eine der größten Herausforderungen für Eltern ist oft nicht die Entscheidung für Nachhilfe, sondern:

Den richtigen Lehrer finden.

Viele Eltern versuchen zunächst:

  • Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis
  • Aushänge in der Schule
  • Facebook-Gruppen

Doch diese Methoden sind oft unzuverlässig und bieten keine Möglichkeit zur strukturierten Abrechnung. Deshalb entscheiden sich viele Eltern dafür, über Nachhilfeplattformen zu suchen. Dort kann man gezielt nach Lehrern filtern – nach Fach, Klassenstufe und Preis. Wenn du über eine Plattform buchst, kannst du:

  • Profile und Bewertungen einsehen
  • Qualifikationen vergleichen
  • Preise transparent nachvollziehen
  • direkt Kontakt aufnehmen und Stunden vereinbaren

Gerade für Eltern, die die Ausgaben steuerlich geltend machen möchten, bietet eine Plattformbuchung einen klaren Vorteil: strukturierte Rechnungen und nachvollziehbare Zahlungsverläufe.

Warum immer mehr Familien auf private Nachhilfe setzen

Die Nachfrage nach privatem Unterricht wächst seit Jahren kontinuierlich. Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • steigende schulische Anforderungen
  • größere Klassen mit weniger individueller Förderung
  • mehr Lernstoff durch verkürzte Schulzeiten
  • Vorbereitung auf wichtige Prüfungen wie das Abitur

Viele Schüler profitieren enorm von persönlicher Unterstützung außerhalb der Schule. Für Eltern bedeutet das gleichzeitig eine Investition – die sich mit der richtigen steuerlichen Planung zumindest teilweise zurückgewinnen lässt. Besonders attraktiv ist dabei:

  • flexible Unterrichtszeiten
  • individuell abgestimmter Lernplan
  • ortsunabhängiger Online-Unterricht möglich

Nachhilfe von Steuer absetzen: So behältst du den Überblick

Damit du Nachhilfe von der Steuer absetzen kannst, ist eine gute Organisation wichtig. Hier sind einige praktische Tipps für Eltern:

Rechnungen aufbewahren

Bitte deinen Nachhilfelehrer immer um eine ordentliche Rechnung mit:

  • Name und Adresse des Lehrers
  • Datum und Dauer der Unterrichtsstunden
  • Stundensatz und Gesamtbetrag

Nur per Überweisung zahlen

Barzahlungen werden vom Finanzamt nicht anerkannt. Zahle deshalb immer:

  • per Überweisung
  • per Lastschrift
  • mit Zahlungsreferenz (z. B. „Nachhilfe Mathestunden März")

Steuererklärung rechtzeitig machen

Trage die Kosten in deiner jährlichen Steuererklärung unter „haushaltsnahe Dienstleistungen" ein. Viele Eltern nutzen dafür:

  • Steuer-Apps
  • Online-Steuerprogramme
  • einen Steuerberater

Online-Nachhilfe: Auch steuerlich interessant?

Ein großer Trend der letzten Jahre ist Online-Nachhilfe. Immer mehr Schüler lernen über Video-Plattformen – flexibel, ortsunabhängig und oft günstiger als Präsenzunterricht. Steuerlich ist hier jedoch Vorsicht geboten:

  • Online-Unterricht findet nicht im Haushalt statt und erfüllt damit in der Regel nicht die Voraussetzungen für haushaltsnahe Dienstleistungen
  • Für eine steuerliche Anerkennung über andere Wege (z. B. außergewöhnliche Belastung) ist eine individuelle Prüfung erforderlich

Dennoch lohnt sich Online-Nachhilfe für viele Familien aus anderen Gründen:

  • geringere Kosten durch wegfallende Anfahrt
  • größere Auswahl an Lehrern deutschlandweit
  • mehr Flexibilität bei der Terminplanung

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Der erste Schritt: Die richtige Nachhilfe für dein Kind finden

Viele Eltern zögern lange, bevor sie Nachhilfe buchen. Dabei ist der Einstieg oft einfacher als gedacht. Wenn dein Kind Unterstützung in einem bestimmten Fach braucht – zum Beispiel in:

  • Mathematik
  • Englisch
  • Deutsch
  • Chemie
  • Physik

– dann lohnt es sich, frühzeitig einen qualifizierten Privatlehrer zu suchen. Gerade Plattformen für Nachhilfe machen es einfach, schnell passende Lehrkräfte in deiner Nähe oder online zu finden. Dort können Eltern gezielt nach Fach, Klassenstufe und Budget filtern – und buchen mit der Gewissheit, eine klare Abrechnung zu erhalten.

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Fazit: Ist Nachhilfe steuerlich absetzbar?

Die wichtigste Erkenntnis lautet: Ja – unter den richtigen Voraussetzungen können Eltern Nachhilfe von der Steuer absetzen.

Entscheidend sind dabei vor allem: Der Unterricht findet im eigenen Haushalt statt Die Zahlung erfolgt per Überweisung Es liegt eine ordentliche Rechnung vor Die Ausgaben werden korrekt in der Steuererklärung angegeben

Mit einer guten Organisation lässt sich ein Teil der Kosten für Nachhilfe steuerlich zurückgewinnen. Gleichzeitig wächst das Angebot an qualifizierten Privatlehrern jedes Jahr weiter. Für viele Familien ist Nachhilfe deshalb nicht nur eine Investition in die schulische Zukunft des Kindes, sondern auch eine, die sich mit der richtigen Planung zumindest teilweise steuerlich auszahlt.

Wenn du darüber nachdenkst, Nachhilfe für dein Kind zu buchen, lohnt es sich, frühzeitig zu starten – und von Anfang an auf eine saubere Dokumentation zu achten.

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Claudia Urrea
Content Specialist
Claudia ist eine junge Content-Creatorin auf dem DACH-Markt, die sich auf SEO spezialisiert hat. Sie kommt aus Barcelona, wo sie in einer Schweizer Schule vom Kindergarten bis zur Universität lernte. Während ihres Universitätsstudiums begann sie Russisch zu lernen, ihre fünfte Sprache. Sie spricht Spanisch, Englisch, Katalanisch und hat ein C2-Niveau in Deutsch. Nachdem sie ihr Studium in 4 Jahren abgeschlossen hatte, trat sie in unser Unternehmen ein, um im Bereich SEO für den DACH-Markt zu arbeiten. Zu ihren weiteren Leidenschaften gehören Biologie, Musik, Fotografie und Lesen, sowie Zeichnen und Sport in ihrer Freizeit.
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