Ein Studium ist eine große Investition in die eigene Zukunft. Doch nicht jeder Studierende in Deutschland erhält staatliche Unterstützung durch BAföG. Viele stehen daher vor der gleichen Frage: Wie kann ich mein Studium finanzieren ohne BAföG?
Viele Studierende suchen deshalb nach Nebenjobs, die sich möglichst flexibel mit dem Studium vereinbaren lassen. Besonders Tätigkeiten, bei denen man sein eigenes Wissen weitergeben kann – etwa Nachhilfeunterricht – sind dabei beliebt. Über Plattformen wie Nachhilfeunterricht.de können Studierende zum Beispiel ein eigenes Lehrerprofil erstellen und sich unkompliziert registrieren, um Schüler für Nachhilfestunden zu finden und ihren Nebenjob flexibel neben dem Studium zu organisieren.
Auch ohne staatliche Förderung gibt es mehrere Möglichkeiten, die Studienzeit finanziell zu stemmen. Viele Studierende kombinieren verschiedene Einnahmequellen – etwa Nebenjobs, Werkstudentenstellen oder selbstständige Tätigkeiten. Besonders beliebt sind flexible Jobs, die sich gut mit dem Studium vereinbaren lassen.
In diesem Artikel zeigen wir dir 3 der wichtigsten Möglichkeiten, ein Studium ohne BAföG zu finanzieren, erklären die jeweiligen Vor- und Nachteile und geben dir praktische Tipps für die Umsetzung.
Bevor wir uns die einzelnen Möglichkeiten genauer ansehen, hilft eine kurze Übersicht über die gängigsten Wege, ein Studium ohne staatliche Unterstützung zu finanzieren.
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Finanzierungsoption |
Durchschnittliches Einkommen |
Flexibilität |
Vorteile |
Nachteile |
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15–30 € pro Stunde |
Sehr hoch |
Hoher Stundenlohn, flexible Termine, online möglich |
Einkommen kann schwanken |
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Werkstudentenjob |
12–20 € pro Stunde |
Mittel |
Praxiserfahrung, gute Bezahlung, Karrierechancen |
Feste Arbeitszeiten |
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Nebenjob / Minijob |
bis 520 € pro Monat |
Mittel |
Schnell zu finden, wenig Voraussetzungen |
Begrenztes Einkommen |
Viele entscheiden sich dafür, Nachhilfe zu geben, weil sich dieser Nebenjob besonders flexibel mit dem Studium kombinieren lässt. Je nach Fach, Erfahrung und Unterrichtsform können die Stundenpreise dabei deutlich variieren. Wenn du überlegst, selbst Nachhilfe zu geben oder Unterricht zu nehmen, kann es hilfreich sein, sich einen Überblick über die üblichen Preise für Nachhilfeunterricht zu verschaffen, um realistische Erwartungen an Einkommen oder Kosten zu haben.
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Wenn du kein BAföG erhältst, bedeutet das nicht automatisch finanzielle Schwierigkeiten. Viele Studierende organisieren ihre Finanzierung selbstständig – und das oft erfolgreich. Die wichtigsten Schritte sind:

Typische monatliche Ausgaben von Studierenden in Deutschland sind:
Je nach Stadt liegen die monatlichen Kosten meist zwischen 800 und 1200 Euro. Um diese Summe zu decken, greifen viele Studierende auf eine Kombination aus Werkstudentenjob, Nebenjob oder Nachhilfeunterricht zurück. Im Folgenden schauen wir uns die drei beliebtesten Optionen genauer an.
Eine besonders flexible Möglichkeit, ein Studium ohne BAföG zu finanzieren, ist eine selbstständige Tätigkeit – zum Beispiel Nachhilfe geben. Viele Studierende verfügen über gute Kenntnisse in bestimmten Fächern, etwa:
Diese Kenntnisse lassen sich hervorragend nutzen, um Schülern bei ihren Hausaufgaben oder der Prüfungsvorbereitung zu helfen.
Nachhilfe gehört zu den beliebtesten studentischen Nebenjobs. Das liegt vor allem an drei Faktoren:
Nachhilfeunterricht kann oft am Nachmittag oder Abend stattfinden – also genau dann, wenn keine Vorlesungen sind. Außerdem lassen sich Termine häufig individuell mit den Schülern abstimmen.
Viele Nachhilfelehrer verdienen 15 bis 30 Euro pro Stunde, je nach Fach und Erfahrung. Damit liegt der Stundenlohn oft deutlich über dem eines klassischen Nebenjobs.
Dank digitaler Plattformen kann Nachhilfe mittlerweile auch online stattfinden. Das bedeutet:
Viele Studierende nutzen deshalb Plattformen, um ihre Nachhilfeangebote sichtbar zu machen und Schüler zu finden.
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Angenommen, du gibst 5 Stunden Nachhilfe pro Woche zu einem Preis von 20 € pro Stunde. Dann ergibt sich:
Wenn du mehr Schüler hast oder einen höheren Stundenlohn verlangst, kann das Einkommen deutlich steigen. Viele Studierende finanzieren auf diese Weise einen großen Teil ihres Studiums.

Ein weiterer Vorteil: Nachhilfe kann auch langfristig interessant sein. Manche Studierende bauen sich über mehrere Semester hinweg einen festen Schülerstamm auf. Dadurch entsteht ein relativ stabiles Einkommen. Außerdem entwickeln viele dabei wichtige Fähigkeiten, zum Beispiel:
Diese Kompetenzen können später auch im Berufsleben sehr wertvoll sein.
Eine der häufigsten Antworten auf die Frage „wie kann ich mein Studium ohne BAföG finanzieren“ ist der klassische Werkstudentenjob. Werkstudenten arbeiten während ihres Studiums in einem Unternehmen und sammeln gleichzeitig praktische Erfahrung in ihrem Fachgebiet. Der große Vorteil: Diese Jobs sind speziell für Studierende konzipiert. Typische Merkmale eines Werkstudentenjobs:
Dadurch können Studierende sowohl Geld verdienen als auch wertvolle Berufserfahrung sammeln.
Viele Studierende fragen sich: Was verdient ein Werkstudent? Die Bezahlung variiert je nach Branche, Unternehmen und Studienfach. Durchschnittlich liegt der Stundenlohn jedoch zwischen 12 und 20 Euro pro Stunde. Typische Werkstudentengehälter nach Branche:
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Branche |
Stundenlohn |
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IT / Informatik |
16–22 € |
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Ingenieurwesen |
15–20 € |
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Marketing / Kommunikation |
13–17 € |
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Verwaltung / Büro |
12–15 € |
Wenn du beispielsweise 15 € pro Stunde verdienst und 15 Stunden pro Woche arbeitest, kannst du etwa 900 € pro Monat brutto verdienen. Das reicht in vielen Städten bereits aus, um einen großen Teil der Lebenshaltungskosten zu decken.
Ein Werkstudentenjob bietet mehrere Vorteile:
Viele Unternehmen übernehmen Werkstudenten nach dem Studium direkt als feste Mitarbeiter.
Trotz der Vorteile gibt es auch einige Herausforderungen:
Deshalb suchen viele Studierende zusätzlich nach flexibleren Einnahmequellen.
Eine weitere Möglichkeit, ein Studium ohne BAföG zu finanzieren, ist ein klassischer Nebenjob. Viele Studierende arbeiten zum Beispiel als:

Diese Jobs sind relativ leicht zu finden und erfordern meist keine spezielle Qualifikation.
Minijobs sind in Deutschland besonders beliebt, weil sie steuerliche Vorteile bieten. Aktuell gilt:
Das bedeutet, dass Studierende etwa 40 bis 50 Stunden pro Monat arbeiten.
Nebenjobs bieten mehrere Vorteile:
Viele Studierende nutzen Nebenjobs als erste Einnahmequelle während des Studiums.
Allerdings gibt es auch einige Einschränkungen:
Aus diesem Grund suchen viele Studierende nach Alternativen mit höherer Flexibilität und besserer Bezahlung.
Wenn du dein Studium ohne BAföG finanzieren möchtest, solltest du einige grundlegende Strategien beachten.
Viele Studierende setzen nicht nur auf eine einzige Einkommensquelle. Eine typische Kombination ist zum Beispiel:
Dadurch entsteht eine stabilere finanzielle Situation.
Studium und Arbeit gleichzeitig zu organisieren kann herausfordernd sein. Hilfreich sind auch:
Besonders während intensiver Studienphasen ist Flexibilität wichtig. Jobs wie Nachhilfeunterricht oder freiberufliche Tätigkeiten lassen sich oft leichter an den Studienplan anpassen als klassische Nebenjobs.
Auch ohne staatliche Unterstützung gibt es zahlreiche Wege, ein Studium zu finanzieren. Die wichtigsten Optionen sind:
Viele Studierende kombinieren mehrere dieser Möglichkeiten und schaffen so eine stabile finanzielle Grundlage während ihres Studiums. Wer seine Fähigkeiten nutzt und flexibel bleibt, kann sein Studium erfolgreich finanzieren – auch ohne BAföG.
Gerade Tätigkeiten mit flexiblem Zeitplan, wie etwa Nachhilfeunterricht, bieten dabei eine attraktive Möglichkeit, Studium und Einkommen miteinander zu verbinden.