Studium finanzieren ohne BAföG: 3 Möglichkeiten im Überblick

Nachhilfeunterricht.de
Claudia Urrea

Ein Studium ist eine große Investition in die eigene Zukunft. Doch nicht jeder Studierende in Deutschland erhält staatliche Unterstützung durch BAföG. Viele stehen daher vor der gleichen Frage: Wie kann ich mein Studium finanzieren ohne BAföG?

Viele Studierende suchen deshalb nach Nebenjobs, die sich möglichst flexibel mit dem Studium vereinbaren lassen. Besonders Tätigkeiten, bei denen man sein eigenes Wissen weitergeben kann – etwa Nachhilfeunterricht – sind dabei beliebt. Über Plattformen wie Nachhilfeunterricht.de können Studierende zum Beispiel ein eigenes Lehrerprofil erstellen und sich unkompliziert registrieren, um Schüler für Nachhilfestunden zu finden und ihren Nebenjob flexibel neben dem Studium zu organisieren.

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Auch ohne staatliche Förderung gibt es mehrere Möglichkeiten, die Studienzeit finanziell zu stemmen. Viele Studierende kombinieren verschiedene Einnahmequellen – etwa Nebenjobs, Werkstudentenstellen oder selbstständige Tätigkeiten. Besonders beliebt sind flexible Jobs, die sich gut mit dem Studium vereinbaren lassen.

In diesem Artikel zeigen wir dir 3 der wichtigsten Möglichkeiten, ein Studium ohne BAföG zu finanzieren, erklären die jeweiligen Vor- und Nachteile und geben dir praktische Tipps für die Umsetzung.

Key Takeaways

  • Ein Studium finanzieren ohne BAföG ist mit verschiedenen Nebenjobs möglich.
  • Werkstudentenjobs bieten oft das höchste Einkommen und relevante Berufserfahrung.
  • Minijobs sind leicht zu finden, aber finanziell begrenzt.
  • Nachhilfe geben ist eine besonders flexible Möglichkeit für Studierende.
  • Viele Studierende kombinieren mehrere Einnahmequellen, um ihre Kosten zu decken.

Überblick: Studium finanzieren ohne BAföG – die wichtigsten Optionen

Bevor wir uns die einzelnen Möglichkeiten genauer ansehen, hilft eine kurze Übersicht über die gängigsten Wege, ein Studium ohne staatliche Unterstützung zu finanzieren.

Finanzierungsoption

Durchschnittliches Einkommen

Flexibilität

Vorteile

Nachteile

Nachhilfe geben 

15–30 € pro Stunde

Sehr hoch

Hoher Stundenlohn, flexible Termine, online möglich

Einkommen kann schwanken

Werkstudentenjob

12–20 € pro Stunde

Mittel

Praxiserfahrung, gute Bezahlung, Karrierechancen

Feste Arbeitszeiten

Nebenjob / Minijob

bis 520 € pro Monat

Mittel

Schnell zu finden, wenig Voraussetzungen

Begrenztes Einkommen

 

Viele entscheiden sich dafür, Nachhilfe zu geben, weil sich dieser Nebenjob besonders flexibel mit dem Studium kombinieren lässt. Je nach Fach, Erfahrung und Unterrichtsform können die Stundenpreise dabei deutlich variieren. Wenn du überlegst, selbst Nachhilfe zu geben oder Unterricht zu nehmen, kann es hilfreich sein, sich einen Überblick über die üblichen Preise für Nachhilfeunterricht zu verschaffen, um realistische Erwartungen an Einkommen oder Kosten zu haben.

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Wie kann ich mein Studium ohne BAföG finanzieren?

Wenn du kein BAföG erhältst, bedeutet das nicht automatisch finanzielle Schwierigkeiten. Viele Studierende organisieren ihre Finanzierung selbstständig – und das oft erfolgreich. Die wichtigsten Schritte sind:

  1. Monatliche Kosten berechnen
  2. Einnahmequellen planen
  3. Flexible Jobs suchen, die sich mit dem Studium vereinbaren lassen

Typische monatliche Ausgaben von Studierenden in Deutschland sind:

  • Miete oder WG-Zimmer
  • Lebensmittel
  • Krankenversicherung
  • Semesterbeitrag
  • Lernmaterialien
  • Freizeit und Mobilität

Je nach Stadt liegen die monatlichen Kosten meist zwischen 800 und 1200 Euro. Um diese Summe zu decken, greifen viele Studierende auf eine Kombination aus Werkstudentenjob, Nebenjob oder Nachhilfeunterricht zurück. Im Folgenden schauen wir uns die drei beliebtesten Optionen genauer an.

1. Selbstständig Geld verdienen: Nachhilfe geben während des Studiums

Eine besonders flexible Möglichkeit, ein Studium ohne BAföG zu finanzieren, ist eine selbstständige Tätigkeit – zum Beispiel Nachhilfe geben. Viele Studierende verfügen über gute Kenntnisse in bestimmten Fächern, etwa:

  • Mathematik
  • Englisch
  • Deutsch
  • Naturwissenschaften

Diese Kenntnisse lassen sich hervorragend nutzen, um Schülern bei ihren Hausaufgaben oder der Prüfungsvorbereitung zu helfen.

Warum Nachhilfe geben eine gute Möglichkeit ist, das Studium zu finanzieren

Nachhilfe gehört zu den beliebtesten studentischen Nebenjobs. Das liegt vor allem an drei Faktoren:

Flexible Arbeitszeiten

Nachhilfeunterricht kann oft am Nachmittag oder Abend stattfinden – also genau dann, wenn keine Vorlesungen sind. Außerdem lassen sich Termine häufig individuell mit den Schülern abstimmen.

Attraktiver Stundenlohn

Viele Nachhilfelehrer verdienen 15 bis 30 Euro pro Stunde, je nach Fach und Erfahrung. Damit liegt der Stundenlohn oft deutlich über dem eines klassischen Nebenjobs.

Online-Unterricht ermöglicht noch mehr Flexibilität

Dank digitaler Plattformen kann Nachhilfe mittlerweile auch online stattfinden. Das bedeutet:

  • keine Anfahrtswege
  • flexible Terminplanung
  • größere Auswahl an Schülern

Viele Studierende nutzen deshalb Plattformen, um ihre Nachhilfeangebote sichtbar zu machen und Schüler zu finden.

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Nachhilfe geben als Nebenjob: Ein Beispiel

Angenommen, du gibst 5 Stunden Nachhilfe pro Woche zu einem Preis von 20 € pro Stunde. Dann ergibt sich:

  • 100 € pro Woche
  • etwa 400 € pro Monat

Wenn du mehr Schüler hast oder einen höheren Stundenlohn verlangst, kann das Einkommen deutlich steigen. Viele Studierende finanzieren auf diese Weise einen großen Teil ihres Studiums.

Nachhilfe als langfristige Einnahmequelle

Ein weiterer Vorteil: Nachhilfe kann auch langfristig interessant sein. Manche Studierende bauen sich über mehrere Semester hinweg einen festen Schülerstamm auf. Dadurch entsteht ein relativ stabiles Einkommen. Außerdem entwickeln viele dabei wichtige Fähigkeiten, zum Beispiel:

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Organisation
  • pädagogische Erfahrung

Diese Kompetenzen können später auch im Berufsleben sehr wertvoll sein.

2. Werkstudentenjob: Praxiserfahrung und Einkommen kombinieren

Eine der häufigsten Antworten auf die Frage „wie kann ich mein Studium ohne BAföG finanzieren“ ist der klassische Werkstudentenjob. Werkstudenten arbeiten während ihres Studiums in einem Unternehmen und sammeln gleichzeitig praktische Erfahrung in ihrem Fachgebiet. Der große Vorteil: Diese Jobs sind speziell für Studierende konzipiert. Typische Merkmale eines Werkstudentenjobs:

  • maximal 20 Stunden pro Woche während des Semesters
  • mehr Arbeitsstunden in den Semesterferien möglich
  • Tätigkeit meist im eigenen Studienfach

Dadurch können Studierende sowohl Geld verdienen als auch wertvolle Berufserfahrung sammeln.

Was verdient ein Werkstudent?

Viele Studierende fragen sich: Was verdient ein Werkstudent? Die Bezahlung variiert je nach Branche, Unternehmen und Studienfach. Durchschnittlich liegt der Stundenlohn jedoch zwischen 12 und 20 Euro pro Stunde. Typische Werkstudentengehälter nach Branche:

Branche

Stundenlohn

IT / Informatik

16–22 €

Ingenieurwesen

15–20 €

Marketing / Kommunikation

13–17 €

Verwaltung / Büro

12–15 €

Wenn du beispielsweise 15 € pro Stunde verdienst und 15 Stunden pro Woche arbeitest, kannst du etwa 900 € pro Monat brutto verdienen. Das reicht in vielen Städten bereits aus, um einen großen Teil der Lebenshaltungskosten zu decken.

Vorteile eines Werkstudentenjobs

Ein Werkstudentenjob bietet mehrere Vorteile:

  • praktische Erfahrung im eigenen Studienbereich
  • gute Bezahlung im Vergleich zu klassischen Nebenjobs
  • bessere Chancen auf einen späteren Berufseinstieg

Viele Unternehmen übernehmen Werkstudenten nach dem Studium direkt als feste Mitarbeiter.

Nachteile

Trotz der Vorteile gibt es auch einige Herausforderungen:

  • feste Arbeitszeiten können stressig sein
  • Kombination aus Studium und Arbeit erfordert gutes Zeitmanagement
  • weniger Flexibilität während der Prüfungsphase

Deshalb suchen viele Studierende zusätzlich nach flexibleren Einnahmequellen.

3. Nebenjob oder Minijob während des Studiums

Eine weitere Möglichkeit, ein Studium ohne BAföG zu finanzieren, ist ein klassischer Nebenjob. Viele Studierende arbeiten zum Beispiel als:

  • Kellner oder Barista
  • Verkäufer im Einzelhandel
  • studentische Hilfskraft an der Universität
  • Bürohilfe

Diese Jobs sind relativ leicht zu finden und erfordern meist keine spezielle Qualifikation.

Einkommen bei Minijobs

Minijobs sind in Deutschland besonders beliebt, weil sie steuerliche Vorteile bieten. Aktuell gilt:

  • maximal 520 € Einkommen pro Monat
  • meist 10 bis 12 € Stundenlohn

Das bedeutet, dass Studierende etwa 40 bis 50 Stunden pro Monat arbeiten.

Vorteile von Nebenjobs

Nebenjobs bieten mehrere Vorteile:

  • schnell zu finden
  • wenig Anforderungen
  • oft flexible Arbeitszeiten

Viele Studierende nutzen Nebenjobs als erste Einnahmequelle während des Studiums.

Nachteile

Allerdings gibt es auch einige Einschränkungen:

  • begrenztes Einkommen
  • wenig Bezug zum Studium
  • teilweise körperlich anstrengend

Aus diesem Grund suchen viele Studierende nach Alternativen mit höherer Flexibilität und besserer Bezahlung.

Tipps für eine stabile Finanzierung

Wenn du dein Studium ohne BAföG finanzieren möchtest, solltest du einige grundlegende Strategien beachten.

Mehrere Einnahmequellen kombinieren

Viele Studierende setzen nicht nur auf eine einzige Einkommensquelle. Eine typische Kombination ist zum Beispiel:

  • Werkstudentenjob (600–800 € monatlich)
  • gelegentliche Nachhilfe (200–400 € monatlich)

Dadurch entsteht eine stabilere finanzielle Situation.

Zeitmanagement ist entscheidend

Studium und Arbeit gleichzeitig zu organisieren kann herausfordernd sein. Hilfreich sind auch:

  • feste Lernzeiten
  • klare Wochenplanung
  • Prioritäten setzen während der Prüfungsphase

Flexible Jobs bevorzugen

Besonders während intensiver Studienphasen ist Flexibilität wichtig. Jobs wie Nachhilfeunterricht oder freiberufliche Tätigkeiten lassen sich oft leichter an den Studienplan anpassen als klassische Nebenjobs.

Fazit: Studium finanzieren ohne BAföG ist gut möglich

Auch ohne staatliche Unterstützung gibt es zahlreiche Wege, ein Studium zu finanzieren. Die wichtigsten Optionen sind:

  • Werkstudentenjobs, die Praxiserfahrung und Einkommen verbinden
  • Nebenjobs oder Minijobs, die leicht zu finden sind
  • selbstständige Tätigkeiten wie Nachhilfe geben, die besonders flexibel sind

Viele Studierende kombinieren mehrere dieser Möglichkeiten und schaffen so eine stabile finanzielle Grundlage während ihres Studiums. Wer seine Fähigkeiten nutzt und flexibel bleibt, kann sein Studium erfolgreich finanzieren – auch ohne BAföG.

Gerade Tätigkeiten mit flexiblem Zeitplan, wie etwa Nachhilfeunterricht, bieten dabei eine attraktive Möglichkeit, Studium und Einkommen miteinander zu verbinden.

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Claudia Urrea
Content Specialist
Claudia ist eine junge Content-Creatorin auf dem DACH-Markt, die sich auf SEO spezialisiert hat. Sie kommt aus Barcelona, wo sie in einer Schweizer Schule vom Kindergarten bis zur Universität lernte. Während ihres Universitätsstudiums begann sie Russisch zu lernen, ihre fünfte Sprache. Sie spricht Spanisch, Englisch, Katalanisch und hat ein C2-Niveau in Deutsch. Nachdem sie ihr Studium in 4 Jahren abgeschlossen hatte, trat sie in unser Unternehmen ein, um im Bereich SEO für den DACH-Markt zu arbeiten. Zu ihren weiteren Leidenschaften gehören Biologie, Musik, Fotografie und Lesen, sowie Zeichnen und Sport in ihrer Freizeit.
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