Anzeigenbeschreibung
Es gibt wenige Dinge, die mich so begeistern wie den Moment, in dem Geschichte aufhört, Schulstoff zu sein, und anfängt, eine Erklärung zu sein.
Deshalb frage ich keine Jahreszahlen ab. Wir bauen Zusammenhänge: warum Menschen damals genau so entschieden haben, wer davon profitiert hat, wer gar nicht gefragt wurde und was auch völlig anders hätte laufen können. Wer verstanden hat, warum der Wiener Kongress so ausging, wie er ausging, muss sich 1815 nicht mehr merken, man weiß es dann einfach.
Das ist zugleich genau das, was in Klausuren und im Abitur bewertet wird: Quellen einordnen, argumentieren, ein eigenes Urteil begründen. Daran arbeiten wir ganz konkret, an deinen Themen und deinen letzten Arbeiten.
Kunstgeschichte unterrichte ich besonders gern. Ich male selbst, seit ich ein Kind bin, und man sieht ein Bild anders, wenn man erkennt, welche Entscheidungen darin stecken. Gearbeitet habe ich unter anderem am Kunsthistorischen Institut in Florenz, einem Max-Planck-Institut.
Was du von mir erwarten kannst: gute Vorbereitung, Geduld und echte Begeisterung für das Fach. Und dass du nach der Stunde etwas weißt, das du interessant findest - nicht nur etwas, das du können musst.