Anzeigenbeschreibung
Ich bin Erblin, 27, und erkläre seit rund zehn Jahren Webentwicklung. Angefangen hat das mit einem Freund, der sich eine eigene Seite bauen wollte und nach zwei Tagen ein Div hatte, das sich partout nicht zentrieren ließ. Wir haben ewig gebraucht. Als es dann saß, war das ein besserer Moment als die fertige Seite später.
Studiert habe ich Wirtschaftsinformatik und Mathematik auf Lehramt. Inhaltlich geht es um HTML und CSS, um Layout mit Flexbox und Grid, um Typografie, Farben und Abstände, und darum, dass eine Seite auf jedem Bildschirm funktioniert und nicht nur auf deinem. Dazu kommt WordPress, wenn du lieber mit einem fertigen System arbeitest, oder Vue.js, wenn es aufwendiger werden soll.
Was davon sinnvoll ist, hängt komplett davon ab, was du vorhast. Für die Seite eines kleinen Betriebs ist ein eigenes Frontend meistens unnötig, für ein Portfolio, mit dem du dich bewerben willst, ist eine Standardvorlage oft zu wenig. Das klären wir zuerst, bevor du Wochen in den falschen Weg steckst.
Einen Satz kann ich nicht ausstehen: „Das ist doch logisch." Der nützt nur dem, der ihn sagt. Im Web ist ohnehin wenig logisch, vieles ist einfach historisch so gewachsen. Wenn dir etwas komisch vorkommt, liegt das oft nicht an dir.
So läuft eine Stunde ab: Du tippst, ich sitze daneben. Ich zeige dir nicht dreißig Minuten meinen Bildschirm, während du zuschaust. Das sieht nach Fortschritt aus und hält ungefähr bis zum nächsten Tag. Stattdessen frage ich viel nach, manchmal auch bei Sachen, die du offensichtlich verstanden hast, weil ich sonst nicht merke, an welcher Stelle es kippt.
Bei Fehlern gebe ich dir nicht sofort die Lösung. Wir schauen zuerst in die Entwicklertools und sehen nach, was der Browser tatsächlich macht, statt was er machen sollte. Meistens ist es ein Element, das ganz woanders sitzt, als es aussieht. Am Anfang dauert das länger, nach ein paar Wochen findest du das meiste allein.
Design heißt bei mir nicht, dass alles hübsch sein muss. Es heißt, dass man auf den ersten Blick erkennt, worum es geht und wo man klicken soll. Alles andere kommt danach.
Das Tempo bestimmst du. Wenn die Seite am Freitag online sein muss, ist Freitag aber das Thema.