Die Stunden laufen entspannt und mit viel Praxis ab. Ich zeige dir etwas, du probierst es direkt selbst aus, und wenn etwas nicht klappt, suchen wir gemeinsam nach der Lösung. So lernst du, Probleme eigenständig anzugehen, Ideen zu ordnen und ein Projekt wirklich zu Ende zu bringen. Fehler gehören dazu und sind oft die besten Lehrer. Das Tempo bestimmst du, und am Ende jeder Stunde hast du etwas...
Die Stunden laufen entspannt und mit viel Praxis ab. Ich zeige dir etwas, du probierst es direkt selbst aus, und wenn etwas nicht klappt, suchen wir gemeinsam nach der Lösung. So lernst du, Probleme eigenständig anzugehen, Ideen zu ordnen und ein Projekt wirklich zu Ende zu bringen. Fehler gehören dazu und sind oft die besten Lehrer. Das Tempo bestimmst du, und am Ende jeder Stunde hast du etwas Sichtbares erreicht, das dich motiviert weiterzumachen.
Am Anfang spielen wir gemeinsam. Du zeigst mir deine Lieblingsspiele, und wir probieren sie mit einem neuen Blick aus. Wir beobachten die Gameloops und fragen uns, was du in einer Minute, in zehn Minuten und in einer Stunde tust und warum es dich bei der Stange hält. So lernst du, Spiele wie ein Entwickler zu lesen, und wir finden heraus, welche Art von Spiel du selbst bauen möchtest.
Danach bauen wir in Unity den ersten Prototypen. Ich zeige dir, wie du mit einfachen Formen und ein paar Zeilen C Sharp eine Figur steuerst, Gegner platzierst und Kollisionen erkennst. Dabei klären wir, was in deinem Spiel eigentlich gespielt werden soll und welche zentrale Spielmechanik es trägt. Ein Prototyp sieht bewusst unfertig aus, denn er muss nur eines beweisen, nämlich dass es Spaß macht. Ist das nicht der Fall, ändern wir die Mechanik, bevor wir viel Zeit in Grafik investieren.
Sobald die Mechanik steht, widmen wir uns der Art Direction. Wir entwickeln gemeinsam die Welt deines Spiels, ihre Regeln, ihre Stimmung und ihre Bewohner. Du lernst, mit Moodboards und Skizzen zu arbeiten, Farbpaletten auszuwählen und Charaktere zu entwerfen, deren Silhouette auf den ersten Blick verrät, wer sie sind. Die Leitfrage lautet immer, was zu deinem Spiel passt und wie es aussehen muss, damit Spielende sofort in der Welt ankommen.
Dann füllen wir die Welt mit Leben. Wir überlegen, wie dein Spiel Geschichten erzählt, ob durch Dialoge und Zwischensequenzen oder durch Environmental Storytelling, bei dem ein zerbrochener Stuhl oder eine verlassene Hütte mehr verrät als ein langer Text. Passend dazu modellieren wir in Blender Figuren, Objekte und Umgebungen, rigen sie und erstellen Animationen. Anschließend gestalten wir in Photoshop die Texturen und Grafiken, zum Beispiel Oberflächen, Sprites oder Pixel Art, und bringen alles zurück in Unity. Dabei lernst du auch, wie man Assets so anlegt, dass das Spiel flüssig läuft.
Als Nächstes geben wir deinem Spiel die Verpackung. Gute UI und UX entscheiden darüber, ob sich ein Spiel intuitiv anfühlt. Wir gestalten und bauen das Hauptmenü, die Einstellungen, die Lebensanzeige, das Inventar und den Pausebildschirm. Ich zeige dir, wie du Schaltflächen und Menüs in Unity umsetzt, wie du Spielenden Orientierung gibst und wie du Informationen so platzierst, dass sie helfen, ohne zu stören.
Zum Schluss kommt der Klang, der ein Spiel erst richtig lebendig macht. Wir überlegen, welche Geräusche und welche Musik zur Stimmung deiner Welt passen, nehmen Sounds auf oder bearbeiten sie in einem Audioprogramm wie Audacity und binden sie in Unity ein. Schritte, Treffer, Menüklicks und Hintergrundmusik, die sich dem Geschehen anpasst, sorgen dafür, dass sich dein Spiel nicht nur gut anschaut, sondern auch gut anhört und anfühlt.
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