Digitale Technologien prägen heute fast jeden Lebensbereich – von der Kommunikation über die Arbeitswelt bis hin zur Freizeitgestaltung. Für Kinder und Jugendliche ist diese digitale Realität selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, dass auch das Bildungssystem Schritt hält. Die Digitalisierung an Schulen entscheidet darüber, ob Schüler*innen die Kompetenzen erwerben, die sie für Studium, Beruf und Alltag benötigen.
Inhaltsverzeichnis
Doch wie digital sind deutsche Schulen wirklich? Reicht die Ausstattung aus? Werden Tablets, Lernplattformen und KI-Tools sinnvoll eingesetzt – oder bleiben sie ungenutzt im Schrank? Genau hier setzt der Blick auf digitalisierung an schulen statistik an: Zahlen und Fakten zeigen, wo wir stehen, was bereits funktioniert und wo dringender Handlungsbedarf besteht.
52 % der Schüler*innen fühlen sich nicht ausreichend auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet.
Nur 28 % der Lehrkräfte fühlen sich sicher im Umgang mit digitalen Tools oder KI-Anwendungen.
Rund 74 % der weiterführenden Schulen nutzen zumindest gelegentlich digitale Lernsysteme.
Über 60 % der Jugendlichen finden, dass digitale Kompetenzen in der Schule zu kurz kommen.
Mehr als 70 % der Eltern halten digitale Fähigkeiten für ebenso wichtig wie klassische Fächer.
Etwa 28 % der Schüler*innen nutzen bereits KI-Tools im schulischen Kontext.
Nur 35 % der Klassen arbeiten mindestens einmal pro Woche mit digitalen Endgeräten.
Zwischen 50–70 % der Eltern äußern Bedenken zu Bildschirmzeit und Datenschutz.
Der GoStudent Bildungsreport liefert dafür eine fundierte Grundlage. Ergänzt durch weitere Studien aus Deutschland und Europa entsteht ein klares Bild:
Viele Schulen haben bereits digitale Infrastruktur.
Gleichzeitig fühlen sich Schüler*innen oft nicht ausreichend vorbereitet.
Lehrkräfte stehen unter Druck, ohne genügend Fortbildung.
Eltern wünschen sich mehr digitale Kompetenzen im Unterricht – haben aber auch Sorgen.
Dieser Artikel fasst die wichtigsten Statistiken zur Digitalisierung an Schulen zusammen, erklärt ihre Bedeutung und zeigt, warum digitale Bildung auch für Nachhilfe, individuelles Lernen und Chancengleichheit eine zentrale Rolle spielt.
Die Digitalisierung im Bildungsbereich ist kein Zukunftsthema mehr – sie ist Realität. Dennoch zeigt sich in Deutschland ein stark uneinheitliches Bild. Während einige Schulen mit Tablets, Lernplattformen und hybriden Unterrichtsformen arbeiten, kämpfen andere noch mit instabilem WLAN oder fehlenden Endgeräten.
Der GoStudent Bildungsreport macht deutlich: Viele Schüler*innen erleben eine Kluft zwischen der digitalen Welt außerhalb der Schule und dem Unterricht im Klassenzimmer.
Zentrale Erkenntnisse aus aktuellen Erhebungen:
52 % der Schüler*innen fühlen sich durch die Schule nicht ausreichend auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet.
Über 60 % der Jugendlichen sind der Meinung, dass digitale Kompetenzen in der Schule zu kurz kommen.
Gleichzeitig glauben mehr als 70 % der Eltern, dass digitale Fähigkeiten heute genauso wichtig sind wie klassische Fächer.
Die digitalisierung an schulen statistik zeigt damit ein Spannungsfeld:
Die Gesellschaft erwartet digitale Bildung.
Schüler*innen sind technikaffin.
Schulen und Lehrkräfte kommen oft nicht hinterher.
Für viele Familien entsteht hier ein zusätzlicher Bedarf: Lernprozesse verlagern sich zunehmend in den außerschulischen Bereich – etwa beim Umgang mit digitalen Tools, beim selbstständigen Lernen oder bei neuen Lernformaten.
Um den Status quo greifbar zu machen, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Kennzahlen zur Digitalisierung an Schulen in Deutschland und Europa.
Rund 74 % der weiterführenden Schulen in Deutschland nutzen zumindest gelegentlich digitale Lernsysteme.
Nur etwa 28 % der Lehrkräfte fühlen sich sicher im Umgang mit digitalen Tools oder KI-Anwendungen.
71 % der Lehrkräfte geben an, keine spezifische Schulung zu KI oder modernen Lerntechnologien erhalten zu haben.
Etwa 52 % der Schüler*innen glauben, dass ihre Schule sie nicht ausreichend auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet.
Mehr als 60 % der Schüler*innen wünschen sich, dass Lehrkräfte besser über digitale Tools informiert sind.
Rund 65 % der Eltern sehen einen klaren Lernvorteil durch digitale Medien im Unterricht.
Gleichzeitig äußern etwa 50–70 % der Eltern Bedenken hinsichtlich Bildschirmzeit, Datenschutz und Abhängigkeit.
Etwa 28 % der Schüler*innen nutzen bereits KI-basierte Tools im Schulkontext.
Davon erhalten nur rund 29 % eine Einführung durch Lehrkräfte.
Circa 22 % bringen sich den Umgang mit KI vollständig selbst bei.
Nahezu 44 % der Jugendlichen können sich vorstellen, in Zukunft von virtuellen Tutoren oder Avataren zu lernen.
Diese Zahlen verdeutlichen ein zentrales Muster der digitalisierung an schulen statistik:
Die technologische Realität der Schüler*innen entwickelt sich schneller als das Bildungssystem selbst.
Viele Kinder und Jugendliche lernen bereits außerhalb der Schule mit Apps, Videos, KI-Tools oder Online-Nachhilfe. Der formale Unterricht hingegen bleibt häufig analog – oder nutzt digitale Mittel nur oberflächlich.
Genau hier entsteht ein entscheidender Hebel für die Zukunft: Wenn Schule und Nachhilfe digitale Werkzeuge gezielt einsetzen, können sie Lernprozesse personalisieren, Motivation steigern und Bildung gerechter machen.

Eine funktionierende digitale Bildung beginnt mit der richtigen Infrastruktur. Ohne stabiles Internet, geeignete Endgeräte und sichere Plattformen bleibt jede Digitalstrategie Theorie. Genau hier zeigt die digitalisierung an schulen statistik in Deutschland große Unterschiede – zwischen Bundesländern, Schulformen und sogar einzelnen Städten.
Nur etwa 74 % der Schulen verfügen über eine stabile Breitband-Internetverbindung.
In ländlichen Regionen berichten bis zu 30 % der Schulen von regelmäßigen Verbindungsproblemen.
Rund 1 von 5 Schulen gibt an, dass digitales Lernen wegen technischer Störungen häufig unterbrochen wird.
Mehr als 40 % der Lehrkräfte nennen „unzureichende Technik“ als Hauptgrund, warum sie digitale Medien seltener einsetzen.
Etwa 65 % der Schulen besitzen Tablets oder Laptops für den Unterricht.
In der Praxis werden diese Geräte jedoch oft nur punktuell genutzt:
Nur rund 35 % der Klassen arbeiten mindestens einmal pro Woche mit digitalen Endgeräten.
In Grundschulen liegt dieser Anteil teilweise unter 20 %.
An Privatschulen ist die Quote deutlich höher:
Über 70 % setzen regelmäßig Tablets oder Laptops ein.
An öffentlichen Schulen sind es nur etwa 45 %.
Rund 60 % der Schulen nutzen Lernplattformen (z. B. Moodle, IServ, Microsoft Teams).
Dennoch geben viele Schüler*innen an:
Dass Plattformen hauptsächlich für Hausaufgaben genutzt werden
Und selten für interaktives Lernen oder Feedback
Nur etwa 1 von 4 Schulen setzt digitale Systeme systematisch für:
Lernstandsanalysen
Individualisierte Aufgaben
Adaptives Lernen ein
Diese Zahlen zeigen: Die technische Basis ist vielerorts vorhanden – wird aber noch nicht konsequent didaktisch genutzt. Für viele Familien bedeutet das:
Digitale Kompetenzen werden häufig außerhalb der Schule aufgebaut – etwa durch Lern-Apps, Online-Ressourcen oder selbstorganisiertes Lernen zu Hause.
Gerade im Bereich Nachhilfe entsteht hier ein wichtiger Ausgleich: Digitale Lernformate ermöglichen personalisierte Förderung, auch wenn der Schulalltag das nicht leisten kann.

Digitale Ausstattung allein verändert den Unterricht noch nicht. Entscheidend ist, wie Technologie eingesetzt wird. Die digitalisierung an schulen statistik zeigt: Zwischen Potenzial und Realität klafft weiterhin eine Lücke.
Rund 73 % der Lehrkräfte geben an, digitale Medien zumindest gelegentlich einzusetzen.
Doch nur etwa 32 % nutzen sie regelmäßig im Wochenrhythmus.
Mehr als 25 % der Lehrkräfte verwenden digitale Tools seltener als einmal im Monat.
Die häufigsten Einsatzbereiche sind:
Präsentationen (PowerPoint, PDFs, Videos)
Recherche im Internet
Abgabe von Hausaufgaben
Deutlich seltener genutzt werden:
Interaktive Lernapps
Digitale Quizsysteme
Lernstandsdiagnosen
Personalisierte Aufgabenformate
Konkrete Zahlen:
Nur etwa 27 % der Klassen nutzen regelmäßig interaktive Lernsoftware.
Weniger als 20 % der Schulen setzen digitale Tools zur individuellen Förderung ein.
Lediglich 18 % der Schüler*innen erleben digitales Lernen als „aktiv und motivierend“.
Aus Sicht der Lernenden ergibt sich ein klares Bild:
Über 55 % der Schüler*innen empfinden den digitalen Unterricht als „zu selten“.
Rund 48 % sagen, dass digitale Medien meist nur als „Ersatz für Arbeitsblätter“ dienen.
Mehr als 40 % wünschen sich:
Lernvideos
Interaktive Übungen
Digitale Erklärungen
Individuelles Tempo beim Lernen
Hier zeigt sich ein enormes Potenzial – gerade für Nachhilfe und ergänzendes Lernen:
Digitale Tools ermöglichen:
Wiederholung im eigenen Tempo
Visuelle Erklärungen
Sofortiges Feedback
Anpassung an individuelle Stärken und Schwächen
Viele Schülerinnen erleben diese Vorteile nicht primär im regulären Unterricht, sondern über:
– Lernplattformen
– Erklärvideos
– Digitale Übungssysteme
– KI-basierte Lernhilfen
Die digitalisierung an schulen statistik macht damit deutlich:
Digitale Bildung findet bereits statt – aber oft außerhalb des regulären Unterrichts.
Kaum ein Thema prägt die aktuelle Debatte zur Digitalisierung so stark wie Künstliche Intelligenz. Tools wie ChatGPT, automatische Übersetzer, Lernassistenten oder adaptive Übungsprogramme sind für viele Schüler*innen längst Alltag – auch wenn sie offiziell im Unterricht oft noch keine Rolle spielen.
Die digitalisierung an schulen statistik zeigt hier ein besonders deutliches Gefälle zwischen Realität der Lernenden und institutioneller Praxis.
Rund 28 % der Schüler*innen nutzen bereits KI-Tools im schulischen Kontext.
Davon:
Erhalten nur etwa 29 % eine Einführung durch Lehrkräfte
Rund 22 % bringen sich den Umgang vollständig selbst bei
Mehr als 45 % der Jugendlichen haben KI bereits für:
Hausaufgaben
Zusammenfassungen
Übersetzungen
Prüfungsvorbereitung genutzt
Besonders auffällig:
Über 60 % der Schüler*innen wünschen sich, dass Lehrkräfte mehr über KI wissen.
Etwa 44 % können sich vorstellen, in Zukunft von virtuellen Tutoren oder Avataren zu lernen.
Mehr als 50 % glauben, dass KI das Lernen einfacher und effizienter machen kann.
Nur etwa 29 % der Schulen setzen KI-basierte Systeme aktiv ein.
Weniger als 20 % nutzen KI zur:
Lernstandsanalyse
Personalisierung von Aufgaben
Unterstützung schwächerer Schüler*innen
In Privatschulen ist der Einsatz fast doppelt so hoch wie an öffentlichen Schulen.
Das Ergebnis: Viele Kinder lernen bereits mit KI – aber ohne pädagogische Begleitung. Das birgt Risiken (z. B. falsche Nutzung, Abhängigkeit, oberflächliches Lernen), aber auch enorme Chancen.
Gerade im Bereich Nachhilfe zeigt sich, wie KI sinnvoll eingesetzt werden kann:
Automatische Übungsgenerierung
Individuelle Erklärungen
Wiederholung im eigenen Tempo
Sofortiges Feedback
Die Schule könnte hiervon profitieren – doch bislang wird dieses Potenzial nur begrenzt genutzt.
Ob Digitalisierung gelingt, hängt entscheidend von den Lehrkräften ab. Sie sind es, die Technologien pädagogisch sinnvoll einsetzen – oder eben nicht. Die digitalisierung an schulen statistik zeigt hier ein strukturelles Problem: Motivation ist vorhanden, doch die Rahmenbedingungen fehlen oft.
71 % der Lehrkräfte haben keine spezielle Schulung zu KI oder digitalen Lernsystemen erhalten.
Nur etwa 28 % fühlen sich sicher im Umgang mit digitalen Tools.
Rund 58 % wünschen sich mehr verpflichtende Fortbildungen.
Über 45 % geben an, dass sie digitale Medien gern häufiger einsetzen würden – wenn sie besser geschult wären.
Etwa 62 % sehen digitale Tools grundsätzlich als Chance.
Gleichzeitig:
Fürchten 48 % einen Kontrollverlust im Unterricht
Sorgen sich 42 % um Datenschutz
Befürchten 39 %, dass Schüler*innen „zu abhängig“ werden könnten
Viele Lehrkräfte stehen damit zwischen zwei Polen:
Dem Wunsch, modernen Unterricht zu gestalten
Und der Realität fehlender Zeit, Schulung und technischer Sicherheit
In Klassen mit digital fortgebildeten Lehrkräften:
Wird bis zu 2× häufiger mit interaktiven Tools gearbeitet
Erleben Schüler*innen deutlich mehr Motivation
Steigt die Nutzung personalisierter Aufgabenformate
In Klassen ohne entsprechende Qualifikation:
Bleiben digitale Geräte oft ungenutzt
Beschränkt sich der Einsatz auf Präsentationen
Wird KI vollständig vermieden
Die Zahlen zeigen klar:
Nicht die Technik ist das Hauptproblem – sondern der fehlende systematische Aufbau digitaler Kompetenzen bei Lehrkräften.
Für viele Familien entsteht dadurch eine Lücke, die Nachhilfe füllt:
Erklärungen mit digitalen Hilfsmitteln
Strukturierte Nutzung von Lernplattformen
Einführung in sinnvolle KI-Nutzung
Individuelle Lernstrategien
Gerade hier zeigt sich, wie eng Digitalisierung an Schulen und moderne Nachhilfe miteinander verbunden sind.
Die Digitalisierung an Schulen betrifft nicht nur Lehrkräfte – sie wird vor allem von Eltern und Schüler*innen erlebt und bewertet. Ihre Erwartungen, Hoffnungen und Sorgen prägen maßgeblich, wie digitale Bildung wahrgenommen wird. Die digitalisierung an schulen statistik zeigt hier ein ambivalentes Bild: große Zustimmung zum digitalen Wandel, aber auch deutliche Unsicherheiten.
Rund 86 % der Eltern wünschen sich, dass digitale Kompetenzen ein zentrales Lernziel in der Schule sind.
Etwa 65 % sehen einen klaren Lerneffekt durch digitale Medien.
Gleichzeitig äußern:
50–55 % Sorgen über zu viel Bildschirmzeit
60–70 % Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit
Rund 40 % die Angst, dass Kinder sich zu stark auf Technik verlassen
Weitere zentrale Zahlen:
Über 70 % der Eltern glauben, dass digitale Fähigkeiten künftig wichtiger sein werden als reine Faktenkenntnisse.
Etwa 58 % finden, dass Schulen zu langsam auf technologische Entwicklungen reagieren.
Mehr als 45 % greifen deshalb auf:
Online-Nachhilfe
Lern-Apps
Digitale Übungsplattformen
zurück, um ihre Kinder zusätzlich zu unterstützen.
Für viele Familien ist Nachhilfe längst nicht mehr nur fachliche Unterstützung – sondern auch ein Weg, digitale Lernformen kennenzulernen und sinnvoll einzusetzen.
Schüler*innen wachsen in einer digitalen Welt auf – ihre Erwartungen an Schule sind entsprechend hoch:
Über 60 % empfinden den Unterricht als „zu wenig digital“.
Rund 55 % wünschen sich mehr:
Interaktive Aufgaben
Digitale Erklärvideos
Lern-Apps
Eigenständiges Arbeiten im eigenen Tempo
Etwa 48 % sagen, dass digitale Medien in der Schule „kaum mehr als Ersatz für Arbeitsblätter“ seien.
Besonders aussagekräftig:
Nahezu 44 % können sich vorstellen, in Zukunft von virtuellen Tutoren oder Avataren zu lernen.
Mehr als 50 % glauben, dass KI das Lernen:
verständlicher
schneller
individueller
machen kann.
Diese Zahlen verdeutlichen:
Schüler*innen sind bereit für digitale Bildung – oft sogar weiter als das System, in dem sie lernen.
Trotz aller Chancen zeigt die digitalisierung an schulen statistik auch deutliche strukturelle Hürden. Digitalisierung scheitert nicht am Willen – sondern an Rahmenbedingungen.
Infrastruktur
Rund 25–30 % der Schulen kämpfen mit instabilem Internet.
Etwa 20 % berichten von regelmäßigem Technikversagen im Unterricht.
Fortbildung
71 % der Lehrkräfte haben keine formale Schulung zu KI oder digitalen Lernsystemen erhalten.
Nur 28 % fühlen sich im Umgang mit digitalen Tools sicher.
Zeit & Arbeitsbelastung
Über 60 % der Lehrkräfte geben an, dass ihnen Zeit für Fortbildung fehlt.
Rund 50 % empfinden neue Technologien als zusätzliche Belastung.
Datenschutz & Rechtssicherheit
Etwa 72 % der Eltern sorgen sich um den Schutz persönlicher Daten.
Viele Schulen vermeiden innovative Tools aus Angst vor rechtlichen Problemen.
Diese Hürden führen dazu, dass:
Digitale Geräte oft ungenutzt bleiben
Innovationen nur punktuell stattfinden
Gute Praxis nicht systematisch verbreitet wird
Schüler*innen je nach Schule sehr unterschiedliche Lernchancen haben
Das Resultat ist eine neue Form der Bildungsungleichheit:
Nicht mehr nur der Wohnort oder das Einkommen der Eltern entscheidet – sondern auch, wie digital eine Schule arbeitet.
Gerade hier spielt Nachhilfe eine wichtige Rolle:
Sie kann digitale Defizite ausgleichen
Individuelle Lernstrategien vermitteln
Den Umgang mit digitalen Tools erklären
Schüler*innen befähigen, selbstständig zu lernen
Die digitalisierung an schulen statistik macht damit deutlich:
Digitalisierung ist nicht nur ein technisches Projekt – sondern eine Frage der Bildungsgerechtigkeit.
Die Zahlen zur digitalisierung an schulen statistik zeichnen ein klares Bild: Deutschlands Schulen befinden sich mitten in einem digitalen Wandel – doch dieser verläuft ungleichmäßig und oft langsamer, als es die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen erfordert. Während viele Schüler*innen längst mit digitalen Tools, Lern-Apps und sogar KI arbeiten, bleibt der schulische Alltag in vielen Fällen hinter diesen Möglichkeiten zurück.
Die wichtigsten Erkenntnisse lassen sich so zusammenfassen:
Ein großer Teil der Schüler*innen fühlt sich nicht ausreichend auf die digitale Zukunft vorbereitet.
Lehrkräfte sind grundsätzlich offen für neue Technologien, erhalten jedoch zu wenig Schulung.
Die technische Infrastruktur ist vielerorts vorhanden, wird aber didaktisch noch nicht voll ausgeschöpft.
Eltern wünschen sich mehr digitale Kompetenzen in der Schule – haben gleichzeitig aber berechtigte Sorgen zu Datenschutz und Bildschirmzeit.
KI und digitale Lernsysteme werden von Jugendlichen bereits genutzt, oft ohne pädagogische Begleitung.
Gerade hier liegt eine enorme Chance: Digitalisierung kann Lernen persönlicher, verständlicher und effizienter machen. Sie ermöglicht individuelles Tempo, gezielte Förderung und neue Formen des Verstehens – besonders für Schüler*innen, die im klassischen Unterricht Schwierigkeiten haben.
Nachhilfe und ergänzende Lernangebote spielen in diesem Wandel eine zentrale Rolle. Sie können:
Digitale Lernmethoden praxisnah vermitteln
Schüler*innen an den sinnvollen Umgang mit KI heranführen
Wissenslücken gezielt schließen
Selbstständiges Lernen fördern
Die Digitalisierung an Schulen ist kein Selbstzweck. Sie entscheidet darüber, ob Bildung künftig gerechter, moderner und wirksamer wird. Die Statistiken zeigen: Das Potenzial ist riesig – jetzt braucht es klare Strategien, Investitionen in Lehrkräfte und den Mut, neue Wege im Lernen zu gehen.
Denn eines ist sicher:
Die Zukunft der Bildung ist digital. Die Frage ist nicht ob, sondern wie gut wir unsere Kinder darauf vorbereiten.