Die Welt der Nachhilfe hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Was früher meist Präsenzunterricht bedeutete, findet heute vermehrt digital statt: online nachhilfe geben ist nicht mehr nur ein Nebenjob, sondern für viele Tutor:innen eine flexible, moderne und lukrative Möglichkeit, Wissen zu teilen und gleichzeitig ein Einkommen zu erzielen. Digitale Lernformen sind im Alltag vieler Schüler:innen etabliert und werden zunehmend als gleichwertig zur klassischen Nachhilfe angesehen.
Inhaltsverzeichnis
In diesem ausführlichen Leitfaden erfährst du, wie du Online Nachhilfe geben kannst – welche Voraussetzungen du brauchst, wie du Schüler:innen findest, worauf du technisch achten solltest, welche Plattformen dir den Einstieg erleichtern und welche Trends aktuell wichtig sind. Am Ende weißt du genau, wie du dich als Tutor:in positionierst, um erfolgreich Online Nachhilfe zu geben.
Online Nachhilfe zu geben bietet gegenüber klassischer Präsenznachhilfe zahlreiche Vorteile – sowohl für Lernende als auch für Lehrkräfte.
Der größte Vorteil ist, dass du deine Unterrichtsstunden zeitlich und örtlich flexibel gestalten kannst. Solange du eine stabile Internetverbindung hast, kannst du über Videochat, digitales Whiteboard oder Bildschirmfreigabe unterrichten – egal ob zuhause, im Café oder unterwegs.
Das bedeutet für dich:
Du bist nicht an einen festen Ort gebunden.
Du kannst Schüler:innen aus verschiedenen Regionen oder sogar unterschiedlichen Ländern erreichen.
Deine Arbeitszeiten kannst du flexibel an deinen Alltag anpassen.
Plattformen wie Nachhilfeunterricht helfen dir, deine Sichtbarkeit zu erhöhen: dort suchen Schüler:innen aktiv nach Tutor:innen in allen Fächern und für viele Klassenstufen. So kannst du deine Chancen steigern, regelmäßig Unterricht zu geben.
Auch GoStudent als international bekannte Plattform verbindet Tutor:innen mit Lernenden weltweit – ein Pluspunkt, wenn du deine Reichweite noch erweitern möchtest.
Online Nachhilfe geben kann eine attraktive Einnahmequelle sein – sei es als Nebenjob während des Studiums oder als langfristige Tätigkeit. Viele Tutor:innen nutzen Online-Unterricht, um:
ein zweites Einkommen zu generieren,
ihre pädagogischen Fähigkeiten auszubauen,
beruflich später im Bildungssektor Fuß zu fassen.
Wenn du online Nachhilfe gibst, entwickelst du nicht nur fachliches Wissen weiter, sondern auch digitale Kompetenzen. Du lernst, Online-Tools sinnvoll einzusetzen, Lernprozesse zu strukturieren und flexibel auf unterschiedliche Lerntypen einzugehen.

Bevor du beginnst, sollten einige Grundvoraussetzungen erfüllt sein, um professionell Online Nachhilfe zu geben.
Um qualitativ guten Online-Unterricht geben zu können, benötigst du:
einen Laptop, PC oder ein Tablet mit stabiler Internetverbindung,
eine gute Webcam und ein Mikrofon,
Software für Videounterricht/Whiteboards (z. B. Zoom, Microsoft Teams, Online-Whiteboards).
Je besser die technische Ausstattung, desto natürlicher und motivierender wirkt dein Unterricht für die Schüler:innen.
Natürlich solltest du dein Fach fachlich sicher beherrschen – sei es Mathematik, Sprachen, Naturwissenschaften oder andere Schulfächer. Zusätzlich ist es wichtig, deine Erklärungen klar und verständlich zu strukturieren, gerade wenn du nicht im selben Raum bist.
Wenn du dich noch weiterentwickeln willst, helfen dir pädagogische Ressourcen oder gezielte Fortbildungen, deine Lehrmethoden zu verbessern.
Online-Nachhilfe lebt von Interaktion: Fragen stellen, Feedback geben, Lernfortschritte sichtbar machen – all das zählt zu deiner Rolle als Tutor:in.
Wenn du jetzt motiviert bist, online Nachhilfe geben, dann sind hier die wichtigsten Schritte, um loszulegen:
Überlege dir zuerst:
In welchem Fach oder Themenbereich willst du Online Nachhilfe geben?
Für welche Altersgruppe (z. B. Grundschule, Sekundarstufe, Abitur, Erwachsene)?
Bietest du Einzelunterricht oder Gruppenunterricht an?
Diese Entscheidungen beeinflussen später deine Positionierung und die Preisgestaltung.
Auf Plattformen wie Nachhilfeunterricht kannst du dein Profil erstellen und deine Fachkenntnisse, Preise und Verfügbarkeit angeben. Ein vollständiges Profil mit klarer Beschreibung deiner Lehrmethoden erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Schüler:innen dich kontaktieren.

Tipp: Verwende ein freundliches Profilbild, schreibe über deine Motivation und setze klare Lernziele für deine potenziellen Schüler:innen.
Du kannst wählen zwischen:
Einzelnachhilfe — individuelle Betreuung, maßgeschneidert auf jede:n Lernende:n.
Gruppenunterricht — mehrere Schüler:innen gleichzeitig, oft günstiger für die Lernenden und effizienter für dich.
Beide Formen haben ihren Platz – du kannst sie auch kombinieren je nach Nachfrage.
Überlege dir realistische Zeitfenster und Preise. Viele Tutor:innen beginnen mit Einstiegspreisen, die sie später anpassen, wenn sie mehr Erfahrung haben. Bei Plattformen kannst du oft Pakete oder Stundenkontingente anbieten, was Eltern gefällt, weil es Planbarkeit schafft.
Einige Tipps für deine Online-Stunden:
Erstelle oder nutze digitale Arbeitsblätter und Übungen.
Setze Tools wie virtuelle Whiteboards oder geteilte Dokumente ein, um interaktiv zu arbeiten.
Achte auf gute Audio- und Videoqualität.
Engagement und Struktur sind besonders wichtig – gerade im digitalen Raum, wo Ablenkungen leicht möglich sind.
Es gibt heute viele Plattformen, über die du online Nachhilfe geben kannst. Die richtige Wahl hängt davon ab, wie du arbeiten möchtest.
Nachhilfeunterricht ist eine der bekannten deutschen Plattformen speziell für digitale Nachhilfe. Dort kannst du:
ein Profil erstellen und deine Fachrichtungen angeben,
flexibel Preise und Zeiten festlegen,
von Schüler:innen kontaktiert werden, die aktiv Nachhilfe suchen.
Vorteile:
keine Verpflichtungen bei Stundenpaketen,
du bleibst unabhängig und planst selbst,
viele Schüler:innen finden dich über die Plattform.
GoStudent ist ein international bekannter Anbieter, der Tutor:innen und Lernende per Online-Plattform verbindet – oft mit Fokus auf Einzelunterricht. Die Plattform bietet strukturierte Lernmaterialien, Chatfunktionen und feste Zeitfenster für regelmäßige Sessions.
Vorteile:
große Reichweite,
oft regelmäßige Unterrichtszeiten,
zusätzliche Lernressourcen.
Auch andere Anbieter wie Easy-Tutor, Sofatutor oder Lernigo sind relevant – sie unterscheiden sich in Preisgestaltung und Methodik.
|
Plattform |
Flexibilität |
Unterstützung |
Reichweite |
|---|---|---|---|
|
Nachhilfeunterricht |
Hoch |
Eigenständige Planung |
Stark lokal |
|
GoStudent |
Mittel |
Strukturierte Inhalte |
International |
|
Easy-Tutor / Lernigo |
Hoch |
App-basiert |
Variabel |
Sobald du startklar bist, gilt es, aktive Schüler:innen zu gewinnen. Hier einige Strategien:
Auf Nachhilfeunterricht kannst du kostenlos Anzeigen schalten und deine Online-Nachhilfe direkt bewerben. Je aussagekräftiger dein Profil, desto häufiger wirst du gesehen.
Teile deine Angebote auf sozialen Netzwerken (z. B. Instagram, TikTok oder Facebook), um ein größeres Publikum zu erreichen. Du kannst kurze Lernvideos oder Tipps posten – das zeigt Professionalität und macht dich sichtbarer.

Wenn du z. B. kurze Blogbeiträge oder Erklärvideos erstellst, kannst du das als Showcase nutzen, um Vertrauen zu gewinnen. Das hilft beim Aufbau deiner Marke als Tutor:in.
Der Markt für Online Nachhilfe geben wächst weltweit stark:
Der globale Online-Tutoring-Markt wird in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter stark wachsen, mit zweistelligen jährlichen Wachstumsraten.
Immer mehr Schüler:innen bevorzugen flexible digitale Lernformate statt traditioneller Präsenznachhilfe.
Technologische Innovationen – z. B. KI-gestützte Lernhilfen, automatisierte Analysewerkzeuge oder adaptive Lernpläne – machen Online-Nachhilfe noch effektiver und effizienter.
Diese Trends zeigen: Wer jetzt beginnt, Online Nachhilfe zu geben, steht an einem wachsenden Bildungsmarkt, der neue Chancen für Tutor:innen schafft.
Nein – du musst nicht zwingend Lehramt studiert haben. Wichtig ist, dass du dein Fach gut beherrschst und kommunizieren kannst. Viele erfolgreiche Online-Tutor:innen bringen praktische Erfahrung mit oder haben bereits Schüler:innen in ihrem Umfeld unterstützt.
Das Einkommen hängt von Fach, Niveau, Nachfrage und deiner Erfahrung ab. Viele Tutor:innen beginnen mit Einstiegspreisen und erhöhen ihre Stundensätze, sobald sie Bewertungen und Erfahrungen gesammelt haben. Auf Plattformen wie Nachhilfeunterricht ist der Durchschnitt oft zwischen 20 € – 30 € pro Stunde, kann aber je nach Fach und Qualifikation variieren.
Sobald dein Profil online ist, können Schüler:innen oder Eltern dich direkt kontaktieren. Du kannst auch aktiv auf Anfragen reagieren und freie Slots anbieten.
Online nachhilfe geben ist mehr als nur ein Trend – es ist eine moderne, flexible und gefragte Weise, Bildungsangebote bereitzustellen. Vor allem Nachhilfeunterricht bietet dir eine hervorragende Basis, um als Tutor:in sichtbar zu werden, Schüler:innen zu finden und Unterricht selbstständig zu gestalten.
Mit etwas Planung, technischer Vorbereitung und Engagement kannst du dir nicht nur ein zusätzliches Einkommen aufbauen, sondern auch nachhaltig zur Lernentwicklung deiner Schüler:innen beitragen.
Und wenn du deine Reichweite noch erweitern möchtest, können Plattformen wie GoStudent zusätzliche Möglichkeiten bieten, regelmäßig Unterricht zu geben und deine Skills auszubauen.
Also: Starte jetzt – richte dein Profil ein, plane deine erste Unterrichtsstunde und werde Teil der Zukunft der Bildung, in der du online Unterricht geben kannst – einfach, flexibel und sinnvoll.